Harte Arbeit allein nützt Frauen nicht

Irene Natividad: “Harte Arbeit allein nützt Frauen nicht”

Dies+Das SonstigesDie Chefin des Weltwirtschaftsforums für Frauen, Irene Natividad, ruft den Frauen zu, gemeinsam für ihre Rechte aufzutreten. Die US-Amerikanerin Irene Natividad ist Präsidentin des Global Summit of Women, das als Weltwirtschaftsforum für Frauen bezeichnet wird. Jedes Jahr kommen mehr als 1000 hochrangige Frauen aus Politik und Wirtschaft zu dem Gipfel. Kürzlich war Natividad Teilnehmerin am “Salzburger Trilog”, bei dem jedes Jahr auf Einladung der Bertelsmann-Stiftung ein kleiner Kreis internationaler Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur wechselnde Zukunftsfragen diskutiert. Heuer ging es darum, wie Globalisierung besser gestaltet werden könnte. Ein Thema, das auch Frauen stark betrifft. Natividad ist unter anderem Vorsitzende von Corporate Women Directors International. Das Netzwerk führt Forschung über Frauen in Aufsichtsräten durch und bringt weltweit Chefinnen zusammen. Das Interview mit den „Salzburger Nachrichten“ gibt es HIER.

Integration in das Erwerbsleben von geflüchteten Frauen

Dies+Das SonstigesGeflüchteten Frauen und Müttern soll künftig der Einstieg ins Berufsleben erleichtert werden. Das Bundesfamilienministerium und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag geben Tipps, wie Unternehmen das Potential der Frauen besser erschließen können. Sich in eine fremde Gesellschaft einzufügen ist für Geflüchtete nicht leicht. Arbeit zu haben kann daher entscheidend für eine erfolgreiche Integration sein, doch der Einstieg in den Arbeitsmarkt ist of schwierig. Die Hürden sind vor allem für geflüchtete Frauen und Mütter schwieriger zu überwinden als für männliche Flüchtlinge. Das Bundesfamilienministerium und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) stellen einen Leitfaden für Unternehmen zur Verfügung, die genau diese Frauen bei ihrem Berufseinstieg unterstützen wollen. Mehr Infos gibt es HIER.

Frauen sind Männern im Knüpfen von tragfähigen Verbindungen überlegen

PersönlichkeitWenn es nach den Wiener Komplexitätsforschern Michael Szell und Stefan Thurner geht, sind Frauen Männern im Herstellen tragfähiger Verbindungen überlegen. Die Forscher analysierten das Verhalten von 300.000 Nutzern des sozialen Computerspiels “Pardus” und kamen zu einem überraschenden Ergebnis. Spielerinnen knüpften schneller Freundschaften, die überdies länger hielten als jene der männlichen Mitstreiter. Darüber hinaus legten sie Wert darauf, ihre Bekanntschaften auch untereinander zu vernetzen. Eine herausragende Fähigkeit – im sozialen Bereich und dann, wenn es um die Zusammenarbeit auf der gleichen Hierarchieebene geht. Nach oben bringt einen dieses Verhalten allerdings leider selten. Das schafften Männer besser, die ziel- und zweckorientierter agierten als ihre Mitspielerinnen. Das bestätigt auch eine Studie des Karrierenetzwerks Xing. Männer suchen dort eher Kontakt zu Rädelsführern und Multiplikatoren und können dadurch ein Drittel mehr nützliche Kontakte generieren als Frauen. Mehr dazu HIER.

Vision: Nur Frauen treffen Entscheidungen

Dies+Das SonstigesIn dieser Geschichte wird ein Gedankenspiel Wirklichkeit. Redakteure der Wochenzeitung “ZEIT” haben sich gefragt, wie Deutschland wohl aussähe, wenn einen Moment lang nur Frauen alle Entscheidungen träfen. Die Männer sollen in unserem Experiment keineswegs verschwinden, nur ihre Entscheidungen sind für diesen Moment eingefroren. Was würde sich in unserem Land ändern, und was nicht? Welche Parteien säßen in den Parlamenten? Welche Musik liefe? Welche Autos führen auf den Straßen? Wäre gar die Welt eine bessere? Die Ergebnisse sieht man HIER.

Mehr Zeit im Job als in der Familie und in der Freizeit

Dies+Das SonstigesViele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbringen mehr Zeit im Job, als ihnen für Familie und Freizeit zur Verfügung steht. Durchschnittlich 41 Stunden pro Woche arbeiteten Vollzeiterwerbstätige im Jahr 2016, bei den Teilzeitbeschäftigen lag der Durchschnitt bei 19 Stunden. Für alle Erwerbstätigen berechnet, verbrachten die Deutschen 2016 also etwa 35 Stunden pro Woche im Job. Mehr als jeder zehnte Vollzeitbeschäftigte arbeitete sogar mehr als 48Stunden pro Woche – das gilt als überlange Arbeitszeit…. Der Verdienstunterschied zwischen männlichen und weiblichen Fachangestellten lag demnach bei elf Prozent. Bei Jobs mit Leitungsfunktion verdienten Frauen im Mittel sogar 24 Prozent weniger als männliche Arbeitnehmer. Die gesamte Untersuchung sieht man HIER.

Gründerinnenpotenzial noch nicht ausgeschöpft

GründungFrauen sind auf dem Vormarsch – in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Jedoch finden nach wie vor erheblich weniger Frauen als Männer den Weg in die Selbständigkeit: Das Gründerinnenpotenzial in Deutschland ist bei weitem nicht ausgeschöpft.

Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Initiative „FRAUEN unternehmen“ ins Leben gerufen. Erfolgreiche Unternehmerinnen sollen Frauen zu beruflicher Selbständigkeit ermutigen und Mädchen für das Berufsbild „Unternehmerin“ begeistern. Die Präsenz und Sichtbarkeit von Unternehmerinnen in der Öffentlichkeit soll erhöht werden.

„O Gott, nur Kerle!“, schoss es Sigmar Gabriel bei einem Treffen mit der Startup-Szene durch den Kopf. Dass es hier etwas zu tun gilt, erkannte er schnell. Nicht zuletzt, weil auch seine Frau als Freiberuflerin diese Erkenntnis in im stärkte. „Deutschland kann nicht auf die Kreativität von Frauen verzichten. Um auf Dauer wettbewerbsfähig zu bleiben und wirtschaftliches Wachstum zu sichern, benötigen wir den frischen Wind und die guten Geschäftsideen von Unternehmerinnen, ihr Durchhaltevermögen und ihre Beharrlichkeit in schwierigen Situationen.“ Mehr zu dieser Initiative liest man HIER.

Frauen- und Männerteams

FührungskräfteDie Genderzusammensetzung von Teams wirkt sich auf die Führungsarbeit aus. Führungskräfte, die reine Frauen- oder Männerteams leiten, wünschen sich daher häufig gemischte Teams. Sie wissen aus Erfahrung oder glauben zumindest, dass in gemischten Teams weniger Spannungen vorhanden sind, bessere Leistungen erbracht werden, Herausforderungen umfassender und vielseitiger gelöst werden. Dies wird auch durch wissenschaftliche Studien belegt. Doch was bedingt die Dynamik in reinen Frauen- und Männerteams? Wo liegen die Unterschiede? Die Antworten darauf findet man HIER.

Erfolgreicher beruflicher Wiedereinstieg

BerufsrückkehrFür viele Frauen und Männer stellt sich nach einer Familienphase die Frage, wie der berufliche Wiedereinstieg gestaltet werden kann und wie er gelingt. Der Wiedereinstieg ist nicht immer einfach, da Eltern oft nur unter erschwerten Bedingungen wieder erwerbstätig sein können. Kenntnisse, die nicht mehr aktuell sind, die Kinderbetreuung, die notwendige Neuorganisation der Aufgaben in der Familie, die Reaktionen in Ihrem persönlichen Umfeld und vieles andere sind typische Beispiele für Hürden auf dem Weg zum Wiedereinstieg.

Dennoch, der erfolgreiche berufliche Wiedereinstieg ist möglich – wichtig ist, dass Sie sich gut darauf vorbereiten und die vielen vorhandenen Informations- und Beratungsangebote nutzen, erklärt die Bundesagentur für Arbeit. Mehr Tipps gibt es dazu HIER.

Alltag der Mütter

PersönlichkeitHohe Ansprüche an die eigene Leistung als Frau und Mutter und häufig selbst auferlegter Perfektionismus setzen viele Mütter in ihrem Alltag unter Druck. Damit einher geht der Wunsch, immer alles unter Kontrolle haben zu wollen. Eine aktuelle Studie, die das rheingold Institut zusammen mit der Online-Plattform for-me-online.de des Konsumgüterherstellers Procter & Gamble (P&G) durchgeführt hat, zeigt, dass 78 % der Mütter der Meinung sind, sie haben alles im Griff, auch wenn es zu Hause mal drunter und drüber geht. Dabei geben Mütter nur selten Aufgaben an die Väter ab, denn rund die Hälfte der befragten Frauen (51 %) übernehmen Dinge lieber selbst, bevor sie sich mit dem Partner darüber auseinandersetzen, wer welche Aufgabe erledigen soll. Doch die neue Generation Väter ist durchaus bereit, mehr Aufgaben im Haushalt und bei der Familienorganisation zu übernehmen. Gleichzeitig zeigt die Studie: Bei den Müttern steigt langsam das Bewusstsein, dass sie nicht alles schaffen können. Mehr dazu HIER.

Familienfreundliche Unternehmenskultur

Familie&BerufAuf Basis einer repräsentativen Befragung von Arbeitgebern und Beschäftigten wird in der Studie „Familienfreundliche Unternehmenskultur – der entscheidende Erfolgsfaktor für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ der Zusammenhang zwischen dem Grad der Familienfreundlichkeit der Unternehmenskultur und einer tatsächlich gelebten Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum ersten Mal detailliert nachgewiesen. Die Studie wurde von der Roland Berger GmbH im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ durchgeführt. Die ganze Studie kann man HIER downloaden.