Frauen- und Männerteams

FührungskräfteDie Genderzusammensetzung von Teams wirkt sich auf die Führungsarbeit aus. Führungskräfte, die reine Frauen- oder Männerteams leiten, wünschen sich daher häufig gemischte Teams. Sie wissen aus Erfahrung oder glauben zumindest, dass in gemischten Teams weniger Spannungen vorhanden sind, bessere Leistungen erbracht werden, Herausforderungen umfassender und vielseitiger gelöst werden. Dies wird auch durch wissenschaftliche Studien belegt. Doch was bedingt die Dynamik in reinen Frauen- und Männerteams? Wo liegen die Unterschiede? Die Antworten darauf findet man HIER.

Erfolgreicher beruflicher Wiedereinstieg

BerufsrückkehrFür viele Frauen und Männer stellt sich nach einer Familienphase die Frage, wie der berufliche Wiedereinstieg gestaltet werden kann und wie er gelingt. Der Wiedereinstieg ist nicht immer einfach, da Eltern oft nur unter erschwerten Bedingungen wieder erwerbstätig sein können. Kenntnisse, die nicht mehr aktuell sind, die Kinderbetreuung, die notwendige Neuorganisation der Aufgaben in der Familie, die Reaktionen in Ihrem persönlichen Umfeld und vieles andere sind typische Beispiele für Hürden auf dem Weg zum Wiedereinstieg.

Dennoch, der erfolgreiche berufliche Wiedereinstieg ist möglich – wichtig ist, dass Sie sich gut darauf vorbereiten und die vielen vorhandenen Informations- und Beratungsangebote nutzen, erklärt die Bundesagentur für Arbeit. Mehr Tipps gibt es dazu HIER.

Alltag der Mütter

PersönlichkeitHohe Ansprüche an die eigene Leistung als Frau und Mutter und häufig selbst auferlegter Perfektionismus setzen viele Mütter in ihrem Alltag unter Druck. Damit einher geht der Wunsch, immer alles unter Kontrolle haben zu wollen. Eine aktuelle Studie, die das rheingold Institut zusammen mit der Online-Plattform for-me-online.de des Konsumgüterherstellers Procter & Gamble (P&G) durchgeführt hat, zeigt, dass 78 % der Mütter der Meinung sind, sie haben alles im Griff, auch wenn es zu Hause mal drunter und drüber geht. Dabei geben Mütter nur selten Aufgaben an die Väter ab, denn rund die Hälfte der befragten Frauen (51 %) übernehmen Dinge lieber selbst, bevor sie sich mit dem Partner darüber auseinandersetzen, wer welche Aufgabe erledigen soll. Doch die neue Generation Väter ist durchaus bereit, mehr Aufgaben im Haushalt und bei der Familienorganisation zu übernehmen. Gleichzeitig zeigt die Studie: Bei den Müttern steigt langsam das Bewusstsein, dass sie nicht alles schaffen können. Mehr dazu HIER.

Familienfreundliche Unternehmenskultur

Familie&BerufAuf Basis einer repräsentativen Befragung von Arbeitgebern und Beschäftigten wird in der Studie „Familienfreundliche Unternehmenskultur – der entscheidende Erfolgsfaktor für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ der Zusammenhang zwischen dem Grad der Familienfreundlichkeit der Unternehmenskultur und einer tatsächlich gelebten Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum ersten Mal detailliert nachgewiesen. Die Studie wurde von der Roland Berger GmbH im Rahmen des Unternehmensprogramms „Erfolgsfaktor Familie“ durchgeführt. Die ganze Studie kann man HIER downloaden.

Ökonomischer Status in der Ehe

Dies+Das SonstigesEine aktuelle Studie der Universität Kansas zeigt, dass es für Männer immer leichter wird, ihren ökonomischen Status mittels Ehe zu verbessern, weil es immer mehr gut ausgebildete Frauen mit stabilem Einkommen gibt. Für Frauen wiederum sinke die Wahrscheinlichkeit, ihren sozialen Status durch eine Heirat zu verbessern. „Ironischerweise hat der Aufstieg, den die Frauen in den Bereichen Bildung und Einkommen vollzogen haben, eher den Lebensstandard ihrer Männer als ihren eigenen verbessert – über den Umweg des gemeinsamen Familieneinkommens“, schreiben die Forscher um ChangHwan Kim, Professor für Soziologie an der Universität Kansas. Mehr dazu HIER.

Österreich: Frauenvolksbegehren

Dies+Das SonstigesZwanzig Jahre nach dem Frauenvolksbegehren 1997 in Österreich soll es Anfang 2018 zu einer Neuauflage des Frauenvolksbegehrens kommen. Der Forderungskatalog umfasst 15 Punkte und deckt die Bereiche Politik, Arbeit und Wirtschaft sowie Familie und Gesundheit ab. Die vorrangigen Themen: Politische Teilhabe und öffentlicher Raum, Arbeit und Wirtschaft, Familie und Gesundheit

Mehr Infos gibt es HIER.

Typische Frauen- und Männerberufe

BerufswahlNach wie vor Realität: Typische Frauen- und Männerberufe. Rund 28.700 Jugendliche haben in diesem Beruf bundesweit einen neuen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Dies zeigt die Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aus der Erhebung zur Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge mit Stichtag 30. September 2016.

Mit weiblichen Auszubildenden wurden 2016 die meisten Ausbildungsverträge in den kaufmännischen Berufen – Kauffrau für Büromanagement, im Einzelhandel, im Groß- und Außenhandel sowie Industriekauffrau -, als Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte, Verkäuferin und Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk sowie als Hotelfachfrau und Friseurin abgeschlossen.

Mehr zu dieser Untersuchung HIER.

Sind Frauen kritischer gegenüber Frauen?

BewerbungSind Frauen kritischer gegenüber Frauen? Möglicherweise haben Mitarbeiterinnen bessere Karrierechancen, wenn ihre Fähigkeiten nur von Männern bewertet werden. Darauf weist eine Studie von Forschern der finnischen Aalto-Universität http://aalto.fi hin, die untersucht haben, wie Uni-Komitees bei der Vergabe von Professuren vorgehen. 100.000 Bewerbungen auf außerordentliche und ordentliche Professuren in Spanien und Italien wurden in die Analyse miteinbezogen, die 8.000 Gutachter der Bewerbungen wurden nach dem Zufallsprinzip zugeteilt. Es zeigte sich, dass eine größere Anzahl an Frauen im Auswahl-Komitee keine besseren Chancen für die Universitätsmitarbeiterinnen mit sich brachte. Im Gegenteil: Oft führte eine größere Anzahl an Frauen im Komitee dazu, dass eher Männer den Job bekamen. Das lag scheinbar aber nicht an der Strenge der Damen: Sie bewerteten weibliche Kandidaten etwas (aber nicht signifikant) besser als ihre männlichen Kollegen im Ausschuss. Den ganzen Text findet man HIER.

Sind Männer erfolgreicher, weil sie risikofreudiger sind?

Dies+Das SonstigesGewagte These: Männer gehen mehr Risiken ein als Frauen, sie steigern ihre Leistung im Wettbewerb deutlich öfter und sind besser im Verhandeln. Das macht sich in der heutigen Jobwelt gut, sagt Ökonom Uri Gneezy und ist einer der Gründe, warum Männer mehr verdienen als Frauen. Gneezy ist einer der Vorreiter in der Erforschung von unterschiedlichem Verhalten von Geschlechtern. Sein Vorschlag: Damit Frauen erfolgreicher werden, sollten sie nicht Männer imitieren. Vielmehr sollte die Arbeitswelt umgekrempelt werden. Das Interview mit ihm liest man HIER

Männer denken, sie kommunizieren

PersönlichkeitMänner denken, sie kommunizieren, aber tatsächlich führen sie hauptsächlich Monologe vor Publikum. Dieser vertikale Stil endet in der digitalen Arbeitswelt jedoch über kurz oder lang in einer Sackgasse. Von oben nach unten kommunizieren – das reicht heute nicht mehr. Wo nur über Anweisungen geführt wird, herrscht keine echte Vernetzung, also kein Miteinander auf horizontaler Ebene. Die Leistung des Teams wird nicht als bedeutend hervorgehoben. Für Männer ist vor allem wichtig, dass ihre eigene Leistung positiv wahrgenommen wird.

Der Kommunikationsstil weiblicher Führungskräfte unterscheidet sich davon, erklärt die Psychologin und Buchautorin HIER.